Pressestimmen
Tagebuch eines Wahnsinnigen
“Dieses Schauspiel ist verstörend gut. Wie da ein Mensch sich entblößt bis aufs flatternde Hemd des Wahnsinns, kann bewegender nicht dargestellt werden. Das ‚Tagebuch eines Wahnsinnigen’ von Nikolai Gogol ist ein Bravourstück für Schauspieler Ulrich Sommer vom ‚Theater Curioso’. …
In seinem einstündigen Solo unter Regie von Gabriela Reinitzer zeigt er den Mensch als einen Schutzlosen, sobald die Liebe ihm die abgestumpften Wege der Routine verschlossen hat …Ulrich Sommer brilliert in aberwitzigen Dialogen mit dem Hund der Angebeteten, liest Briefe, hündisch erdichtet im Reich unrettbarer Sehnsucht…und nutzt diese Absurdität grandios …Ulrich Sommer zeichnet den heillosen Wahnwitz mit Intensität nach, auf die tosender Applaus folgt.“
Darmstädter Echo 21.03.11
http://www.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/theater/schauspiel/Spott-bannt-die-Verzweiflung;art1090,1698879
Enigma
„In rasantem Tempo werden die Zuschauer nun immer wieder an der Nase herumgeführt. Die Überraschungseffekte verfehlen kein einziges Mal ihre Wirkung, das liegt vor allen Dingen daran, dass Armin Hauser und Michael Ihringer das Potenzial der Vorlage schauspielerisch gut umsetzen. Bis zur letzten Szene faszinieren sie das Publikum, das die schauspielerischen Leistungen mit Bravo-Rufen quittiert.“
Darmstädter Echo 20.04.09
„ Kein Gespräch, sondern ein verbaler Zweikampf ist im Theater Moller Haus zu sehen. Hauser und Ihringer vermitteln glaubhaft die Spannung zwischen dem störrischen Einsiedler und seinem scheinbar bescheidenen Besucher, die ein gemeinsames Geheimnis haben, das aber nur einer von beiden kennt.“
Frankfurter Rundschau 16.04.09
"... Beeindruckende Inszenierung des Dramas "Enigma"... Regisseur Ulrich Sommer inszenierte den verbissenen Schlagabtausch um grundlegende existentielle Fragen wie Lüge oder Wahrhaftigkeit, Leidenschaft oder Gewohnheit, Liebe und / oder Sexualität... ein Drama mit überraschenden Wendungen, fesselnd auf die Bühne der Kammerspiele gebracht."
Mainzer Allgemeine Zeitung 21.01.10
Gern - Gerner - Gernhardt
„…Die Schauspieltruppe spielte und rezitierte die Kurzszenen….im
Theater Mobile vor einem höchst amüsierten Publikum. Der Titel … versprach zu Recht einen heiter-
skurrilen Abend…“
„…(Günter Bozem) trug zur Erheiterung Wesentliches mit bei. …untermalte die skurrilen Wort- und
Denkspielereien mit … herrlich schräger Begleitmusik.“ Bergsträßer Anzeiger März 2009
… die Darsteller widmeten sich Gernhardts Erzählband „Kippfigur“ mit pointierten Darstellungen von Personen in komischen Alltagssituationen und aberwitzigen Rezitationen … dabei sind es hauptsächlich die kleinen Konflikte im Kampf der Geschlechter, die den leisen Humor des Theaterpublikums wecken …
Südthüringsche Zeitung 26.10.10
Die Darsteller des Theater Curioso bewiesen beim Rezitieren niveauvoller und amüsanter Text ihr schauspielerisches Talent und waren stetes perfekt auf einander abgestimmt… Der Percussionist Günter Bozem sorgte mit seinen ideenreichen „Geräuschen“ im besten Gernhardtschen Sinne für Lacher … Das erfreulich große Auditorium konnte vier begabten Künstlern und einem abgerundeten und stimmigen Programm lauschen…
Langener Zeitung 15.02.10