Antilopen von Henning Mankell
                                    

Ein ehrgeiziger Mann. Eine leidenschaftliche Frau. Irgendwo in Afrika. Am letzten Abend vor ihrer Rückkehr nach Europa. 14. Jahre Entwicklungshelfer. Das Warten auf den Nachfolger wird zur Qual. Die Hitze zerrt an ihren Nerven. Und dann kommt alles anders als erwartet. Die Situation eskaliert, gerät zur Farce. Bestseller-Autor Henning Mankell gelingt ein dramatisches Meisterwerk voller Sinnlichkeit, dessen Tragik ins Groteske umschlägt. 

 

Henning Mankell ist allseits als Roman- und Krimiautor bekannt, insbesondere die aus seiner Feder stammende Figur Kurt Wallander. Doch dies ist nur die eine Seite  des schwedischen Künstlers. Er schreibt auch Theaterstücke und arbeitet als Theaterautor und Regisseur . Schon als Kind war er von Afrika fasziniert und fühlte sich dort seit seit seiner ersten Reise im Jahr 1972 zuhause. Seit 1986 lebt er mindestens die Hälfte des Jahres in Mosambiks Hausptstadt Maputo und leitetdort das Teatro Avenida.

 

"Working with people from other cultures make you realize that there are more things uniting us than separating us."   Henning Mankell


 

                                    

           

 

Das Ensemble:

Regie: Sarah C. Baumann

Schauspiel: Nicole Amsbeck, Christian Pumm, Ulrich Sommer

 

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Tagebuch eines Wahnsinnigen  Groteske von Nikolai Gogol

    

 

Merkwürdige Vorfälle ereignen sich in den Straßen von St. Petersburg: Nasen schwirren herrenlos umher, Tote suchen nachts ihre zu Lebzeiten gestohlenen Mäntel und Hunde scheinen nicht nur sprechen zu können, sondern auch Briefe zu schreiben. Ein kleiner Beamter träumt vom sozialen Aufstieg.
Seiner beruflichen Perspektivlosigkeit überdrüssig und von der aussichtlosen Liebe zur Tochter seines höchstens Chefs gelähmt, versucht A. Iwanowitsch den Spieß umzudrehen.   
Dabei zieht er sich mehr und mehr aus der demütigenden Realität zurück und flüchtet sich in eine Scheinwelt, durch die er als „König von Spanien“ wandelt.
Gogol schildert den Einbruch des Irrationalen in die banale Realität der der Alltagswelt. Wirklichkeit und Phantasie mischen und steigern sich dabei bis ins Groteske. Mit satirischer Schärfe zeichnet er das Bild einer Gesellschaft, deren Sehnsüchte und Ideale allzu oft den platten Lächerlichkeiten dieser Welt zum
Opfer fallen. Auf der Strecke bleiben die Unbeachteten, die Namenlosen, die Einsamen.

Das Ensemble
Darsteller: Ulrich Sommer
Regie: Gabriela Reinitzer

 

                                                                   ***

 

 E N I G M A - eine uneingestandene Liebe

  

 

„ wen liebt man, wenn man liebt ... man wei es nie“ In diesem packenden Drama erzählt der Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt („Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ u. a.) von den Rätselhaftigkeiten der Liebe und zwischenmenschlicher Beziehungen überhaupt.

Der Journalist Erik Larsen aus dem kleinen Örtchen Nobrowsnik besucht den menschenscheuen Literaturnobelpreisträger Abel Znorko auf Rösvannöy, einer kleinen Insel am Polarkreis. Das Interview dreht sich um dessen neues Buch, einen Briefwechsel zweier Liebender.

Doch bald schon geht es in dem Männergespräch nicht mehr um das Werk, sondern um Macht, Ohnmacht und Liebe. Der zunächst so bescheidene Gast konfrontiert den arroganten und liebetollen Schriftsteller mit unangenehmer Wahrheit. Zwischen den beiden steht eine Frau, die zwar nie in Erscheinung treten wird, jedoch immer gegenwärtig ist - ein Enigma, das die beiden Männer verbindet mehr als sie sich eingestehen wollen

Eine Begegnung, wie sie spannender nicht sein könnte.

Das Ensemble
Armin Hauser,  Michael Ihringer (Darsteller)
Urich Sommer (Regie)
 

                                                                  ***

 

 Gern-Gerner-Gernhardt


Das Stück
... unter diesem Motto präsentiert das Ensemble Theater Curioso ein abendfüllendes Programm.
Gelesen, rezitiert und dargestellt werden Gedichte und Kurzgeschichten des Dichters Robert
Gernhardt. Begleitet wird das Ensemble vom Percussionisten Günter Bozem. Die Textauswahl ist
heiter-skurril und garantiert eine amüsante Auseinandersetzung mit den Paradoxien des Lebens. Die
Geschichten entstammen dem Band „Kippfigur“. Und so kippt vieles und droht zu kippen: Spaß in
Ernst, Erhabenes in Lachhaftes – stets galt das Augenmerk des Autors jedoch den Beziehungen der
Geschlechter!
Vom 30 Minuten-Kurzprogramm bis hin zu abendfüllenden 90 Minuten passt sich das Ensemble dem
Gewünschten an.
 
Das Ensemble
Henning Eckel, Helmut Heitel, Michael Ihringer, Katrin Israel (Darsteller)
Günter Bozem (Geräuschemacher) 
Urich Sommer (Regie)
 
 
Der Autor
1937 in Estland geboren, studierte Robert Gernhardt Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin.
Zusammen mit F.W. Bernstein und F.K. Waechter kreierte er die legendäre Nonsens-Beilage "Welt im
Spiegel" des Satiremagazins PARDON, war Mitinitiator der "Neuen Frankfurter Schule" und gehörte
zu den Gründern der Satirezeitschrift TITANIC. Gemeinsam mit Bernd Eilert und Peter Knorr verfasste
er zahlreiche Texte und Drehbücher für Otto Waalkes. Er erhielt zahllose Preise und Auszeichnungen,
wie z.B. den "Göttinger ELCH", den "Bert-Brecht-Preis", den "Heinrich-Heine-Preis", den "Joachim-
Ringelnatz-Preis" usw.; sein Werk wurde in vielen Ausstellungen gewürdigt. Zuletzt lebte er als
Dichter, Maler, Zeichner, Schriftsteller und Theoretiker in Frankfurt und in der Toskana.